Vortragsabende 2024 / 2025

Sascha Eilmus • 11. November 2024

LNU-Vortragsabende

Wegen der Hochwasserschäden im NaturGut Ophoven werden unsere Vorträge auch in diesem Winter
alle im Saal von St. Michael, Sandstraße 33, 51379 Leverkusen, stattfinden. Der Zugang zum Saal wie
auch zu den sanitären Einrichtungen ist barrierefrei.

Freitag, 06. Dezember 2024, 19:00 Uhr
Willst du wissen, was Schönheit ist, so gehe hinaus in die Natur!
Gerhard Hilverkus, Wermelskirchen
Gerhard zeigt einen Querschnitt über seine fotografische Tätigkeit in der Natur. Wir
sehen faszinierende Aufnahmen von Orchideen in der Eifel, Vögeln im Moor, Säugetieren und
Insekten im Wendland und an der Oder und auch Wetterereignisse in der Wermelskirchener
Heimat. Gerhard zeigt Naturparadiese in Griechenland, der Camargue und von der Kanareninsel La
Palma. Abgerundet wird der Vortrag mit Aufnahmen von Polarlichtern in Nordnorwegen. Seitdem
Gerhard im Ruhestand ist, betreibt er leidenschaftlich Astrofotografie.

Freitag, 03. Januar 2025, 19:00 Uhr
Von Wasserfledermäusen und ihren Verwandten
Tom Wegner, Uni Bonn
Heute Abend stehen gleich ein Viertel aller Säugetierarten im Mittelpunkt des Vortrags, zu dem die
Offenland Stiftung zusammen mit dem Team Fledermausschutz des NABU und BUND Leverkusen
einlädt. Das Team Fledermausschutz beobachtet und analysiert seit zwei Jahren das Verhalten der
Wasserfledermäuse im Bereich der Wupper in Leverkusen. In dem Team machen auch einige
Freund*innen der Offenland Stiftung mit.
Tom Wegner von der Universität Bonn wird als Biologe und Fledermausforscher seine Erkenntnisse
über diese heimischen Tiere vortragen, die Tierart vorstellen und mit uns interessante Fragen zum
Verhalten, Lebensraumanspruch und damit verbundenen Schutzbedarf besprechen.
Abgerundet wird der Abend mit verblüffenden Einblicken in die große Welt der Fledermäuse. Eine
Abschlussdiskussion ist vorgesehen.

Freitag, 31. Januar 2025, 19:00 Uhr
Wir bitten den in diesem Jahr von der Tradition abweichenden Termin zu beachten!
A. Das Further Moor – Entwicklung und Möglichkeiten
Moritz Schulze, Biologische Station Haus Bürgel Stadt Düsseldorf – Kreis Mettmann e. V. und
Eckart Schmidt, Leichlingen
Moore sind eine wichtige Kohlenstoffsenke und werden im Rahmen der Nationalen
Moorschutzstrategie besonders geschützt und gefördert.
Die Biologische Station betreut unter Federführung von Moritz Schulze den Großteil des Offenlands
im Further Moor. Er berichtet über die aktuellen Entwicklungen und Herausforderungen – auch mit
Blick auf die anderen Moorstandorte im Kreis Mettmann.
Im Anschluss daran stellt Eckart Schmidt die Ergebnisse der ehrenamtlichen Arbeiten der Offenland
Stiftung vor. Eine Abschlussdiskussion ist vorgesehen.

B. Kraniche in Spanien
Gerd Theisen, Leichlingen
Gerd ist regelmäßig im Winter in Spanien und hat in Aragonien eines der größten europäischen
Rastplätze der Kraniche besucht. In der Laguna des Gallocanta rasten und überwintern über 20.000
Tiere. Seien Sie neugierig auf die Tiere, die wir in Leichlingen und Leverkusen nur im Zug über unsere
Städte beobachten können. Freuen Sie sich auf faszinierende Bilder der Tiere in ihrer Zielregion!

Freitag, 7. März 2025, 19:00 Uhr
Ergebnisse des Bienenmonitorings und praktischer Schutz
Andrea Jakubzik und Klaus Cölln, Uni Köln und
Detlev Garn, Förderverein Rheinwiesen-Farm Monheim-Baumberg e. V.
Andrea Jakubzik und Klaus Cölln sind bekannte Wildbienenexperten. Wir konnten sie für eine
Bestandsaufnahme der beiden von der Offenland Stiftung betreuten Gebiete NSG Gronenborn und
dem Landschaftspark Fuhrkamp gewinnen. Basierend auf ihren Erkenntnissen und dem genauen
Wissen über die Bedürfnisse dieser kleinen und heimlichen, aber sehr schönen Tiere wollen wir
Wildbienen aktiv unterstützen.
Detlev Garn ist Imker und bekannter Naturschützer aus Monheim am Rhein, der mit einem
engagierten Team die Rheinwiesenfarm auf die Beine gestellt hat. Er zeigt ganz praktisch, wie man
durch eine vielfältige Gestaltung von Habitaten, also auch dem heimischen Garten (!) und eine
extensive Nutzung von Wiesen Wildbienen und eine große Vielfalt anderer heimischer Tiere mit
einfachen Maßnahmen fördern kann. Eine Abschlussdiskussion ist vorgesehen.
von Sascha Eilmus • 29. Oktober 2026
Erfolgsmodell Wasserbüffelbeweidung: Erftverband informiert sich im Diepental
von Sascha Eilmus • 29. Oktober 2026
Die Offenland Stiftung setzt ab sofort auf tatkräftige, vierbeinige Unterstützung im Naturschutz: Eine kleine Herde Zwergziegen übernimmt die Landschaftspflege rund um das historische Turbinenhaus in Diepental. Die tierischen Helfer sollen gezielt eingesetzt werden, um das unkontrollierte Wachstum von Brombeeren und invasiven Neophyten einzudämmen und so die biologische Vielfalt der Region zu stärken. Wir bedanken uns herzlich bei den Ziegenhaltern für diese wertvolle Unterstützung! Die Große Fläche des ehemaligen Rosenthaler Teichs wird bereits seit fast einem Jahr erfolgreich durch Wasserbüffel beweidet. Die Ziegen helfen uns nun dort, wo die Wasserbüffel nicht hinkommen: Entlang des Zauns und am Turbinenhaus, das nun ein Artschutzhaus ist. Die Umgebung des Turbinenhauses ist ein wertvoller Lebensraum, der aber nach Abschluß der Baumaßnahmen des Wupperverbands zunehmend von stark wuchernden Pflanzenarten bedroht wird. Besonders Brombeergestrüpp und gebietsfremde Pflanzen (Neophyten) verdrängen die heimische Flora und überwuchern wichtige Freiflächen z.B. für seltene Wildbienen-Arten. Da der Einsatz von schweren Maschinen in dem sensiblen Gelände oft unpraktisch oder ökologisch nicht sinnvoll ist, schlägt die Offenland Stiftung nun einen rein biologischen Weg ein. Zwergziegen eignen sich hervorragend für diese Aufgabe. Im Gegensatz zu Schafen, die vor allem Gras fressen, sind Ziegen ausgesprochene Knospen- und Rindenliebhaber. Mit großer Vorliebe knabbern sie dornige Brombeerranken ab und machen auch vor Neophyten nicht halt. Durch ihren selektiven Verbiss drängen sie die Dominanzbestände zurück und schaffen sprichwörtlich Raum für seltene, heimische Pflanzenarten. Die Offenland Stiftung lädt Spaziergänger und Naturinteressierte herzlich dazu ein, das Projekt vor Ort zu beobachten. Gleichzeitig wird darum gebeten, die Tiere nicht eigenmächtig zu füttern, da die Ziegen eine genau abgestimmte Diät aus den wild wachsenden Pflanzen benötigen, um ihre Aufgabe als Landschaftspfleger optimal zu erfüllen.
von Sascha Eilmus • 29. Oktober 2026
Neues Zuhause für Nachtjäger: Großer Fledermaus-Ausbau im Turbinenhaus Diepental
von Sascha Eilmus • 29. Oktober 2026
Ehrenamtliche sanieren Dach des Beobachtungsgebäudes im NSG Gronenborn dank ZZF-Spende
von Sascha Eilmus • 28. August 2026
Pressespiegel der Offenland Stiftung 2025-2026
von Sascha Eilmus • 28. Juli 2026
In der zweiten Hälfte des Augusts können Sie uns bei vielen Veranstaltungen kennenlernen!
von Sascha Eilmus • 8. Juli 2026
Veranstaltungen von Juli bis September
von Sascha Eilmus • 17. Juni 2026
21.06.2026; 11 Uhr: Landschaftspark Fuhrkamp
von Sascha Eilmus • 8. Juni 2026
Abendliche Fledermaus-, Hirschkäfer- und Glühwürmchen-Beobachtung
von Sascha Eilmus • 21. April 2026
Der BioBlitz Leichlingen 2026 auf der Plattform Observation.org ist aktuell in vollem Gange und läuft seit dem 1. Januar über das gesamte Jahr bis Anfang Dezember 2026. In dieser Zeit werden kontinuierlich Beobachtungen von Pflanzen, Tieren und Pilzen im Stadtgebiet gesammelt und von der Community geprüft. Anders als bei einem kurzen Aktionstag handelt es sich um ein langfristiges Citizen-Science-Projekt, bei dem sich die Datensammlung besonders im Frühjahr und Sommer dynamisch entwickelt. Begleitend finden im Jahresverlauf Exkursionen und Veranstaltungen statt, die Interessierten helfen, Arten besser zu erkennen und zu dokumentieren. Am 21. April 2026 wurden von 54 Beobachter*innen bereits 2464 Beobachtungen von 731 Arten dokumentiert.