Rheindorf Stiftungsmanagement als gemeinnützig anerkannt

Sascha Eilmus • 17. Januar 2023

Rheindorf Stiftungsmanagement als gemeinnützig anerkannt

Um mit den bürokratischen und organisatorischen Hürden fertig zu werden, wird die nun schon seit 5 Jahren bestehende Offenland Stiftung durch das Rheindorf Stiftungsmanagement kompetent betreut. Dabei hilft uns Michael Rheindorf nicht nur mit den formalen Notwendigkeiten, er bringt immer wieder tolle Ideen ein und verschafft uns eine Bühne auch für öffentliche Auftritte.

Am Sonntag, dem 8. Januar 2023, waren wir nun zusammen mit gut 90 Ehrengästen in den Spiegelsaal des Schloss Morsbroich eingeladen. Da die Rheindorf Stiftungsmanagement GmbH seit Anfang an gemeinnützige Organisationen wie die Offenland Stiftung unterstützt, konnte nun auch an 1. Januar 2023 die Rheindorf Stiftungsmanagement GmbH selbst als gemeinnützig anerkannt werden und trägt nun den kleinen aber wichtigen Buchstaben g für gemeinnützig im Titel: 

Rheindorf Stiftungsmanagement gGmbH

Wir gratulieren ganz herzlich dazu!

Eine besondere Überraschung war die Ehrung der Irlandfreunde und der Offenland Stiftung für deren / unser gemeinnütziges Engagement. Eine ganz außergewöhnliche Freude war es für uns den Preis dafür entgegenzunehmen: Wer Michael Rheindorf kennt, weiß auch, dass er eine besondere Freude an der Kunst des Fotografen Mario van Veen hat. Insbesondere sein Projekt „Little People“, bei dem menschliche Miniaturen auf fantasievolle, überraschende und liebevoll ironische Weise mit Alltagsgegenständen und in Alltagssituationen arrangiert werden, hat es uns allen angetan. Umso mehr haben wir uns darüber gefreut eine ganze von Mario van Veen gestaltete Miniaturlandschaft – ein stilisiertes Abbild des Naturschutzgebiets Gronenborner Teiche – mit zahlreichen, liebevollen Details erhalten zu haben (siehe Bilder). Wir bedanken uns ganz herzlich für dieses wunderschöne Kunstwerk!

Rheindorf Stiftungsmanagement gGmbH: https://rhsm.de/ 

Euer Offenland Team!  


Bilder von Mario van Veen:
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Die Offenland Stiftung setzt ab sofort auf tatkräftige, vierbeinige Unterstützung im Naturschutz: Eine kleine Herde Zwergziegen übernimmt die Landschaftspflege rund um das historische Turbinenhaus in Diepental. Die tierischen Helfer sollen gezielt eingesetzt werden, um das unkontrollierte Wachstum von Brombeeren und invasiven Neophyten einzudämmen und so die biologische Vielfalt der Region zu stärken. Wir bedanken uns herzlich bei den Ziegenhaltern für diese wertvolle Unterstützung! Die Große Fläche des ehemaligen Rosenthaler Teichs wird bereits seit fast einem Jahr erfolgreich durch Wasserbüffel beweidet. Die Ziegen helfen uns nun dort, wo die Wasserbüffel nicht hinkommen: Entlang des Zauns und am Turbinenhaus, das nun ein Artschutzhaus ist. Die Umgebung des Turbinenhauses ist ein wertvoller Lebensraum, der aber nach Abschluß der Baumaßnahmen des Wupperverbands zunehmend von stark wuchernden Pflanzenarten bedroht wird. Besonders Brombeergestrüpp und gebietsfremde Pflanzen (Neophyten) verdrängen die heimische Flora und überwuchern wichtige Freiflächen z.B. für seltene Wildbienen-Arten. Da der Einsatz von schweren Maschinen in dem sensiblen Gelände oft unpraktisch oder ökologisch nicht sinnvoll ist, schlägt die Offenland Stiftung nun einen rein biologischen Weg ein. Zwergziegen eignen sich hervorragend für diese Aufgabe. Im Gegensatz zu Schafen, die vor allem Gras fressen, sind Ziegen ausgesprochene Knospen- und Rindenliebhaber. Mit großer Vorliebe knabbern sie dornige Brombeerranken ab und machen auch vor Neophyten nicht halt. Durch ihren selektiven Verbiss drängen sie die Dominanzbestände zurück und schaffen sprichwörtlich Raum für seltene, heimische Pflanzenarten. Die Offenland Stiftung lädt Spaziergänger und Naturinteressierte herzlich dazu ein, das Projekt vor Ort zu beobachten. Gleichzeitig wird darum gebeten, die Tiere nicht eigenmächtig zu füttern, da die Ziegen eine genau abgestimmte Diät aus den wild wachsenden Pflanzen benötigen, um ihre Aufgabe als Landschaftspfleger optimal zu erfüllen.
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Der BioBlitz Leichlingen 2026 auf der Plattform Observation.org ist aktuell in vollem Gange und läuft seit dem 1. Januar über das gesamte Jahr bis Anfang Dezember 2026. In dieser Zeit werden kontinuierlich Beobachtungen von Pflanzen, Tieren und Pilzen im Stadtgebiet gesammelt und von der Community geprüft. Anders als bei einem kurzen Aktionstag handelt es sich um ein langfristiges Citizen-Science-Projekt, bei dem sich die Datensammlung besonders im Frühjahr und Sommer dynamisch entwickelt. Begleitend finden im Jahresverlauf Exkursionen und Veranstaltungen statt, die Interessierten helfen, Arten besser zu erkennen und zu dokumentieren. Am 21. April 2026 wurden von 54 Beobachter*innen bereits 2464 Beobachtungen von 731 Arten dokumentiert.