Vortragsprogramm 2021/2022

Sascha Eilmus • 9. November 2021

Vortragsabende der Offenland Stiftung 2021/2022


Die Offenland Stiftung und die Ortsgruppe Leverkusen der LNU laden Sie diesen Winter und Frühjahr wieder herzlich zu den kostenfreien Vortragsveranstaltungen ein! In dieser Saison haben wir fünf Veranstaltungsabende vorbereitet.

Wegen der Hochwasserschäden im NaturGut Ophoven werden unsere Vorträge alle im Saal von St. Michael, Sandstraße 33, 51379 Leverkusen, stets ab 19:00 Uhr, stattfinden. Der Zugang zum Saal wie auch zu den sanitären Einrichtungen ist barrierefrei.

Coronaschutzverordnung für Freizeitveranstaltungen
  • Aufgrund der ab 24.11.2021 gültigen Coronaschutzverordnung gilt für unsere Veranstaltungen (Kultur, Freizeit, Bildung) die 2G-Regel – also Einlass nur für Personen mit vollständiger Impfung oder nachweislicher Genesung. Bitte halten Sie einen Impf- oder Genesungsnachweis bereit.
  • Wegen der nun gültigen Regelungen ist eine Teilnahme von anderen Personengruppen (nicht geimpft, getestet) nicht gestattet.
  • Allgemein bitten wir, dass Sie nur dann teilnehmen, wenn Sie sich gesund fühlen. Im Zweifel empfehlen wir einen Schnelltest vor der Veranstaltung.
  • Die Maskenpflicht entfällt am Sitzplatz, ansonsten ist eine Maske zu tragen.
  • Für eine bessere Planung der Veranstaltungen, würden wir uns freuen, von Ihnen vorab eine kurze Email zur Anmeldung zu erhalten.

Freitag, 03. Dezember 2021, 19:00 Uhr
„Traditionell themenoffener Vortragsabend“
Wir beginnen unsere Vortragsreihe mit dem themenoffenen Abend. Wie funktioniert das? Aus den Reihen der Gäste können Fotos oder kurze Filme gezeigt werden, wenn Sie eine kleine Auswahl von naturkundlichen Aufnahmen haben. Bitte senden Sie uns vorher eine Nachricht über Inhalt und Dauer, damit wir eine Planung für den Abend machen können. Bitte berücksichtigen Sie, dass die Vorträge 15 Minuten (max. 25 Bilder) nicht überschreiten sollen. Wir freuen uns auf einen abwechslungsreichen Abend!

Freitag, 07. Januar 2022, 19:00 Uhr
„Iran – Unbekanntes Land“, Vortrag von Gerhard Hilverkus.
Ein Land mit großen Gegensätzen, von himmelhohen Bergen im Norden und Westen bis zu den großen Wüsten im Osten, bietet der Iran eine große landschaftliche Vielfalt. Kommen Sie mit auf eine Reise, die, startend in Isfahan, durch teilweise grandiose Landschaften im Zagros und Elbrus - Gebirge mit wunderschönen Blumenwiesen, zum Kaspischen Meer und zu den Talesh - Wäldern führt. Dort findet sich einer der letzten großen Laub - Urwälder, ein Gebiet von ca. 80 Km Breite und 800 Km Länge. Hier ist der Ursprung vieler bei uns heimischen Baum - und Pflanzenarten. Dann geht es wieder über das Elbrus - Gebirge nach Teheran, wo es eine Fülle von alten Palästen gibt, aber auch Eindrücke vom neuen und modernen Iran gewonnen werden können.

Freitag, 11. Februar 2022, 19:00 Uhr
„Auf dem Holzweg? Unser Wald gestern, heute und morgen", Vortrag von Dr. Ingo Hetzel; Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW.
Die letzten Dürrejahre haben das Aussehen des Waldes drastisch verändert. Fichtenbestände sind fast vollständig vernichtet, aber auch Buchen und Eichen zeigen deutlich Probleme. Klar ist: Wir haben ein Problem mit Wald und Forst. Die Lösung ist so komplex, wie das Ökosystem selber. Klar ist auch: Wir müssen den Wald neu denken. Dabei sollten wir uns von wissenschaftlichen Erkenntnissen und Fakten leiten lassen. In Zukunft werden weder flächendeckende Urwälder unser Land bedecken, noch werden monotone Ertragsforste vernünftig und durchsetzbar sein. Die zurzeit herrschende, häufig emotional getragene Stimmung aus Empörung und Unverständnis hilft genauso wenig weiter wie ein „Weiter so“. Der Vortrag wird dazu beitragen, den aktuellen Stand darzustellen und mögliche Strategien für die Zukunft zu erläutern. Es gibt Lösungen, deren Ergebnisse sich aber nicht kurzfristig zeigen werden. Wir alle brauchen bei dem Thema Wald einen langen Atem und ein wenig Kompromissbereitschaft, um nicht auf dem Holzweg zu landen.

Freitag, 04. März 2022, 19:00 Uhr
Fotokunst der Naturfotografen vom Verein zur Förderung künstlerischer Bildmedien Bayer e. V. Leverkusen
Die Fotografen der Naturgruppe des VfkB, des Bayer Fotoclubs, haben in den letzten beiden Jahren im Rahmen der Zusammenarbeit mit der Offenland Stiftung die Gelegenheit genutzt, ihre Sichtweise auf die verschiedenen Lebenswelten auf den Flächen der Offenland Stiftung mit eindrucksvollen Fotos zu dokumentieren. Die vielfältigen Lebensformen wurden im rechten Licht abgebildet.

Freitag, 01. April 2022, 19:00 Uhr
Podiumsdiskussion: „Natur, Schöpfung und Verantwortung“ mit Pfarrer Heinz-Peter Teller, St. Remigius Opladen; Prof. Dr. Hans Werner Ingensiep, Uni Duisburg-Essen; Dr. Heike Baranzke, Bergische Universität Wuppertal.
In einer Podiumsdiskussion wollen wir uns mit den folgenden Fragen beschäftigen: Wenn die Natur das Ergebnis der Schöpfung ist, wer ist dann eigentlich verantwortlich für die Natur? Macht die Umweltethik die Idee der Schöpfung überflüssig? Ist der Mensch auch verantwortlich für die Mücke? Darf oder muss sich der Mensch als „treuhänderischer Verwalter“ der Natur sehen oder ist er nur gleichberechtigter Teil? Die sicher interessanteste Frage wird lauten: Warum gefährden wir unsere eigene Lebensgrundlage trotz besseren Wissens? Natürlich werden wir auch Lösungen diskutieren, die uns aus dem Dilemma herausführen könnten.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!
Dr. Sascha Eilmus

von Sascha Eilmus • 29. Oktober 2026
Erfolgsmodell Wasserbüffelbeweidung: Erftverband informiert sich im Diepental
von Sascha Eilmus • 29. Oktober 2026
Die Offenland Stiftung setzt ab sofort auf tatkräftige, vierbeinige Unterstützung im Naturschutz: Eine kleine Herde Zwergziegen übernimmt die Landschaftspflege rund um das historische Turbinenhaus in Diepental. Die tierischen Helfer sollen gezielt eingesetzt werden, um das unkontrollierte Wachstum von Brombeeren und invasiven Neophyten einzudämmen und so die biologische Vielfalt der Region zu stärken. Wir bedanken uns herzlich bei den Ziegenhaltern für diese wertvolle Unterstützung! Die Große Fläche des ehemaligen Rosenthaler Teichs wird bereits seit fast einem Jahr erfolgreich durch Wasserbüffel beweidet. Die Ziegen helfen uns nun dort, wo die Wasserbüffel nicht hinkommen: Entlang des Zauns und am Turbinenhaus, das nun ein Artschutzhaus ist. Die Umgebung des Turbinenhauses ist ein wertvoller Lebensraum, der aber nach Abschluß der Baumaßnahmen des Wupperverbands zunehmend von stark wuchernden Pflanzenarten bedroht wird. Besonders Brombeergestrüpp und gebietsfremde Pflanzen (Neophyten) verdrängen die heimische Flora und überwuchern wichtige Freiflächen z.B. für seltene Wildbienen-Arten. Da der Einsatz von schweren Maschinen in dem sensiblen Gelände oft unpraktisch oder ökologisch nicht sinnvoll ist, schlägt die Offenland Stiftung nun einen rein biologischen Weg ein. Zwergziegen eignen sich hervorragend für diese Aufgabe. Im Gegensatz zu Schafen, die vor allem Gras fressen, sind Ziegen ausgesprochene Knospen- und Rindenliebhaber. Mit großer Vorliebe knabbern sie dornige Brombeerranken ab und machen auch vor Neophyten nicht halt. Durch ihren selektiven Verbiss drängen sie die Dominanzbestände zurück und schaffen sprichwörtlich Raum für seltene, heimische Pflanzenarten. Die Offenland Stiftung lädt Spaziergänger und Naturinteressierte herzlich dazu ein, das Projekt vor Ort zu beobachten. Gleichzeitig wird darum gebeten, die Tiere nicht eigenmächtig zu füttern, da die Ziegen eine genau abgestimmte Diät aus den wild wachsenden Pflanzen benötigen, um ihre Aufgabe als Landschaftspfleger optimal zu erfüllen.
von Sascha Eilmus • 29. Oktober 2026
Neues Zuhause für Nachtjäger: Großer Fledermaus-Ausbau im Turbinenhaus Diepental
von Sascha Eilmus • 29. Oktober 2026
Ehrenamtliche sanieren Dach des Beobachtungsgebäudes im NSG Gronenborn dank ZZF-Spende
von Sascha Eilmus • 28. August 2026
Pressespiegel der Offenland Stiftung 2025-2026
von Sascha Eilmus • 28. Juli 2026
In der zweiten Hälfte des Augusts können Sie uns bei vielen Veranstaltungen kennenlernen!
von Sascha Eilmus • 8. Juli 2026
Veranstaltungen von Juli bis September
von Sascha Eilmus • 17. Juni 2026
21.06.2026; 11 Uhr: Landschaftspark Fuhrkamp
von Sascha Eilmus • 8. Juni 2026
Abendliche Fledermaus-, Hirschkäfer- und Glühwürmchen-Beobachtung
von Sascha Eilmus • 21. April 2026
Der BioBlitz Leichlingen 2026 auf der Plattform Observation.org ist aktuell in vollem Gange und läuft seit dem 1. Januar über das gesamte Jahr bis Anfang Dezember 2026. In dieser Zeit werden kontinuierlich Beobachtungen von Pflanzen, Tieren und Pilzen im Stadtgebiet gesammelt und von der Community geprüft. Anders als bei einem kurzen Aktionstag handelt es sich um ein langfristiges Citizen-Science-Projekt, bei dem sich die Datensammlung besonders im Frühjahr und Sommer dynamisch entwickelt. Begleitend finden im Jahresverlauf Exkursionen und Veranstaltungen statt, die Interessierten helfen, Arten besser zu erkennen und zu dokumentieren. Am 21. April 2026 wurden von 54 Beobachter*innen bereits 2464 Beobachtungen von 731 Arten dokumentiert.