Gemeinsame Pflegeaktionen 2021
Sascha Eilmus • 25. August 2021
Gemeinsame Pflegeaktionen 2021
Viele der Flächen, die von der Offenland Stiftung betreut werden, pflegen wir maschinell und in Zusammenarbeit mit Landwirten. Es gibt aber einige sensible Gebiete, um die wir uns besonders kümmern müssen. Für die Pflege dieser Gebiete suchen wir Helfer/-innen. Sie benötigen keine Vorbildung, wir weisen Sie vor Ort in die Arbeit ein und stellen Arbeitsmaterial zur Verfügung. Denken Sie nur an festes Schuhwerk, Arbeitskleidung und andere Schutzmaßnahmen gegen das Wetter.
Bei Interesse merken Sie bereits folgende (traditionellen) Termine vor:
02.10.2021: Gronenborn Pflegetermin I
30.10.2021: Gronenborn Pflegetermin II
Weitere Termine werden wir über den E-Mail-Verteiler bekannt geben, denn es stehen noch Arbeiten in Neuenkamp, Riedbachaue, Landschaftspark Fuhrkamp, Southerberg und Rothenberg und an der Wupperschleife
an.
Nachdem die Exkursionen auch 2021 weitgehend entfallen mussten, bieten die Pflegaktionen eine ganz praktische und unmittelbare Möglichkeit, die gepflegten Naturräume kennen zu lernen.
Beachten Sie, dass wir bei diesen Terminen die üblichen Abstandsregelungen und Hygienevorschriften einhalten müssen. Zur potenziellen Nachverfolgbarkeit bitten wir auch obligatorisch um rechtzeitige Anmeldung.
Wir freuen uns auf Ihre Unterstützung!
Ihr Team der Offenland Stiftung
Die Stiftungskonten der Offenland Stiftung
Sparkasse Leverkusen
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VR Bank eG Bergisch Gladbach-Leverkusen
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Die Offenland Stiftung setzt ab sofort auf tatkräftige, vierbeinige Unterstützung im Naturschutz: Eine kleine Herde Zwergziegen übernimmt die Landschaftspflege rund um das historische Turbinenhaus in Diepental. Die tierischen Helfer sollen gezielt eingesetzt werden, um das unkontrollierte Wachstum von Brombeeren und invasiven Neophyten einzudämmen und so die biologische Vielfalt der Region zu stärken. Wir bedanken uns herzlich bei den Ziegenhaltern für diese wertvolle Unterstützung! Die Große Fläche des ehemaligen Rosenthaler Teichs wird bereits seit fast einem Jahr erfolgreich durch Wasserbüffel beweidet. Die Ziegen helfen uns nun dort, wo die Wasserbüffel nicht hinkommen: Entlang des Zauns und am Turbinenhaus, das nun ein Artschutzhaus ist. Die Umgebung des Turbinenhauses ist ein wertvoller Lebensraum, der aber nach Abschluß der Baumaßnahmen des Wupperverbands zunehmend von stark wuchernden Pflanzenarten bedroht wird. Besonders Brombeergestrüpp und gebietsfremde Pflanzen (Neophyten) verdrängen die heimische Flora und überwuchern wichtige Freiflächen z.B. für seltene Wildbienen-Arten. Da der Einsatz von schweren Maschinen in dem sensiblen Gelände oft unpraktisch oder ökologisch nicht sinnvoll ist, schlägt die Offenland Stiftung nun einen rein biologischen Weg ein. Zwergziegen eignen sich hervorragend für diese Aufgabe. Im Gegensatz zu Schafen, die vor allem Gras fressen, sind Ziegen ausgesprochene Knospen- und Rindenliebhaber. Mit großer Vorliebe knabbern sie dornige Brombeerranken ab und machen auch vor Neophyten nicht halt. Durch ihren selektiven Verbiss drängen sie die Dominanzbestände zurück und schaffen sprichwörtlich Raum für seltene, heimische Pflanzenarten. Die Offenland Stiftung lädt Spaziergänger und Naturinteressierte herzlich dazu ein, das Projekt vor Ort zu beobachten. Gleichzeitig wird darum gebeten, die Tiere nicht eigenmächtig zu füttern, da die Ziegen eine genau abgestimmte Diät aus den wild wachsenden Pflanzen benötigen, um ihre Aufgabe als Landschaftspfleger optimal zu erfüllen.

Der BioBlitz Leichlingen 2026 auf der Plattform Observation.org ist aktuell in vollem Gange und läuft seit dem 1. Januar über das gesamte Jahr bis Anfang Dezember 2026. In dieser Zeit werden kontinuierlich Beobachtungen von Pflanzen, Tieren und Pilzen im Stadtgebiet gesammelt und von der Community geprüft. Anders als bei einem kurzen Aktionstag handelt es sich um ein langfristiges Citizen-Science-Projekt, bei dem sich die Datensammlung besonders im Frühjahr und Sommer dynamisch entwickelt. Begleitend finden im Jahresverlauf Exkursionen und Veranstaltungen statt, die Interessierten helfen, Arten besser zu erkennen und zu dokumentieren. Am 21. April 2026 wurden von 54 Beobachter*innen bereits 2464 Beobachtungen von 731 Arten dokumentiert.







