Fotokunst der Naturfotografen vom Verein zur Förderung künstlerischer Bildmedien Bayer e.V. Leverkusen – 17. Leverkusener Kunstnacht am 1. Oktober 2021
Sascha Eilmus • 25. August 2021
Fotokunst der Naturfotografen vom Verein zur Förderung künstlerischer Bildmedien Bayer e.V. Leverkusen – 17. Leverkusener Kunstnacht am 1. Oktober 2021
In den Räumlichkeiten der Rheindorf Stiftungsmanagement GmbH, Saarstr. 21 (Schlebuscher Waldsiedlung) begrüßen Sie zur 17. Kunstnacht am 1. Oktober ab 18 Uhr die Naturfotografen des VFkB e.V., Michael Rheindorf und Mitglieder der Offenland Stiftung zu einer gemeinsamen Ausstellung:
„Artenvielfalt“ – Auf den Geländen der Offenland Stiftung sind in den letzten Monaten durch die Mitglieder des Vereins zur Förderung künstlerischer Bildmedien Bayer e.V. Leverkusen wundervolle Aufnahmen heimischer Flora & Fauna gelungen. Die Aufnahmen vermitteln nicht nur die Schönheit und Vielfalt der uns noch verbliebenen heimischen Natur, für die sich die Offenland Stiftung mit vielen Unterstützern wirksam einsetzt. Die Zusammenarbeit mit den Fotografen ermöglicht auch die Dokumentation besonderer und seltener Arten in unserem Gebiet.
Wir würden uns sehr freuen, Sie zur Kunstnacht am 1. Oktober persönlich begrüßen zu können! Sollte es Ihnen nicht möglich sein, an dem Abend zu kommen, können Sie auch nach Rücksprache zu den üblichen Geschäftszeiten vom 27. September bis 8. Oktober in den Räumlichkeiten der Rheindorf Stiftungsmanagement die Ausstellung besichtigen.
Weitere Informationen finden Sie hier:
Zur Kunstnacht Leverkusen 2021:
Zum Programm Kunstnacht 2021:
Zum Verein zur Förderung künstlerischer Bildmedien Bayer e.V. Leverkusen
Zur Rheindorf Stiftungsmanagement GmbH
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Die Offenland Stiftung setzt ab sofort auf tatkräftige, vierbeinige Unterstützung im Naturschutz: Eine kleine Herde Zwergziegen übernimmt die Landschaftspflege rund um das historische Turbinenhaus in Diepental. Die tierischen Helfer sollen gezielt eingesetzt werden, um das unkontrollierte Wachstum von Brombeeren und invasiven Neophyten einzudämmen und so die biologische Vielfalt der Region zu stärken. Wir bedanken uns herzlich bei den Ziegenhaltern für diese wertvolle Unterstützung! Die Große Fläche des ehemaligen Rosenthaler Teichs wird bereits seit fast einem Jahr erfolgreich durch Wasserbüffel beweidet. Die Ziegen helfen uns nun dort, wo die Wasserbüffel nicht hinkommen: Entlang des Zauns und am Turbinenhaus, das nun ein Artschutzhaus ist. Die Umgebung des Turbinenhauses ist ein wertvoller Lebensraum, der aber nach Abschluß der Baumaßnahmen des Wupperverbands zunehmend von stark wuchernden Pflanzenarten bedroht wird. Besonders Brombeergestrüpp und gebietsfremde Pflanzen (Neophyten) verdrängen die heimische Flora und überwuchern wichtige Freiflächen z.B. für seltene Wildbienen-Arten. Da der Einsatz von schweren Maschinen in dem sensiblen Gelände oft unpraktisch oder ökologisch nicht sinnvoll ist, schlägt die Offenland Stiftung nun einen rein biologischen Weg ein. Zwergziegen eignen sich hervorragend für diese Aufgabe. Im Gegensatz zu Schafen, die vor allem Gras fressen, sind Ziegen ausgesprochene Knospen- und Rindenliebhaber. Mit großer Vorliebe knabbern sie dornige Brombeerranken ab und machen auch vor Neophyten nicht halt. Durch ihren selektiven Verbiss drängen sie die Dominanzbestände zurück und schaffen sprichwörtlich Raum für seltene, heimische Pflanzenarten. Die Offenland Stiftung lädt Spaziergänger und Naturinteressierte herzlich dazu ein, das Projekt vor Ort zu beobachten. Gleichzeitig wird darum gebeten, die Tiere nicht eigenmächtig zu füttern, da die Ziegen eine genau abgestimmte Diät aus den wild wachsenden Pflanzen benötigen, um ihre Aufgabe als Landschaftspfleger optimal zu erfüllen.

Der BioBlitz Leichlingen 2026 auf der Plattform Observation.org ist aktuell in vollem Gange und läuft seit dem 1. Januar über das gesamte Jahr bis Anfang Dezember 2026. In dieser Zeit werden kontinuierlich Beobachtungen von Pflanzen, Tieren und Pilzen im Stadtgebiet gesammelt und von der Community geprüft. Anders als bei einem kurzen Aktionstag handelt es sich um ein langfristiges Citizen-Science-Projekt, bei dem sich die Datensammlung besonders im Frühjahr und Sommer dynamisch entwickelt. Begleitend finden im Jahresverlauf Exkursionen und Veranstaltungen statt, die Interessierten helfen, Arten besser zu erkennen und zu dokumentieren. Am 21. April 2026 wurden von 54 Beobachter*innen bereits 2464 Beobachtungen von 731 Arten dokumentiert.







